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Feinstaubbelastung am Limit


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Pressemitteilungen


30.11.2011 08:42

Feinstaubbelastung am Limit

Die Feinstaubdiskussion in Österreich reißt auch 2011 nicht ab. Grund dafür sind die alarmierenden Feinstaubwerte, die vielerorts bereits zu Jahresbeginn die erlaubten Höchstgrenzen überschritten haben. 25 Tage pro Jahr und Messstation darf die Feinstaubbelastung den Mittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschreiten. Die Messstelle Graz Don Bosco hat am 28. Februar bereits 44 Überschreitungen gemeldet.


Zu den weiteren Hotspots zählen momentan vor allem Orte in Kärnten und der Steiermark, wie beispielsweise Leibnitz und Klagenfurt. Die Statistik kann sich allerdings im Jahresverlauf noch verändern, denn 2010 war die Messstelle Wien/Belgradplatz der Spitzenreiter mit insgesamt 87 Überschreitungen.


Hauptverursacher von Feinstaub ist aber nicht wie oftmals angenommen der Verkehr, der laut aktueller TUStudie nur etwa 20 % der Emissionen ausmacht, sondern vor allem die Industrie und der Raumwärmebereich, die jeweils 40 % an der Feinstaubbelastung beitragen. Unter den Heizungen gelten hauptsächlich alte Öfen, die mit Holz oder Kohle betrieben werden, als besondere „Feinstaubschleudern“. Feste Brennstoffe verursachen einen bis zu 1.200-mal höheren Feinstaubausstoß als moderne Ölheizungen.

 

Quelle: IWO-News